Belege zu Gelnhausen

1244, Oktober 19
Schultheiß Reinboldus (von Spiegelberg) von Gelnhausen und die Stadt Gelnhausen bestätigen einen Schiedsspruch zwischen dem Kloster Arnsburg und Konrad von Waldoffe über Güter zu Roßbach, Reinboldus von Spiegelberg dürfte der Nachfolger des Gerlach von Büdingen im Schultheißenamt zu Gelnhausen sein. Er muß sehr begütert gewesen sein, denn in einer späteren Urkunde ist von seinem erheblichen Nachlaß die Rede. Nicht klar ist, ob er in die ysenburgische Dynastie hineingehört, was nach der damaligen politischen Lage durchaus denkbar wäre. Das Todesjahr des Gerlach von Büdingen ist nicht bekannt, er wird jedoch in einer Urkunde von 1247 als tot erwähnt.
Zeugen der vorliegenden Urkunde sind u. a. Ritter Friedrich Stichel, Hartmann von Breitenbach, Wortwinus als 2. Schultheiß (von Gelnhausen); Werner Groppo, Eberhard Bertold von Mainz und Siegfried von Buchesecke als Schöffen (von Gelnhausen).
Original in Lich
Karl Schreiber, Gelnhäuser Regesten, Geschichtsblätter für Stadt und Kreis Gelnhausen I 1969/70, S. 50

 
1252
Schultheis und Bürger zu Gelnhausen bezeugen, daß Konrad Siedorn und sein Sohn ihren Weinberg in Hörstein dem Kloster Schmerlenbach verkauft haben. Als Zeugen werden u. a. Fridericus sculthetus et cives de Geilenhusen, Henrico Forestario, Sifride de Buchesecke filio cius sifrido, Hermanno, Siboldo, Conrado de Alsvelt, Ernesto, Anselmo.
Karl Schreiber, Gelnhäuser Regesten, Geschichtsblätter für Stadt und Kreis Gelnhausen II 1969/70, S. 136


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