Johann Reinhard v. Buseck
(PN 1034)

Familienübersicht auf Tafel 1 aa

Vater: Johann Ottmar v. BuseckMutter: Maria Magdalena v. Rodenhausen
Geboren: Getauft:
erwähnt:
Verstorben:Bestattet:
Eheschließung:
Ehepartner:

Zur Person:

Belege:

Einzige Erwähnung:

1640 Juli 8, Großen-Buseck:Ulrich Eberhard v. Buseck, fürstlich-hessischer Rat, Haupt- und Amtmann der Feste Gießen, und Johann Philipp Mönch v. Buseck, Mitvierer und Ganerben des Buseckertals, bekunden: Sie sind auf dem zur Aufnahme in die Ganerbschaft angesetzten Tag zum Zeugnis über die adelige Herkunft des Johann Reinhard v. Buseck, Sohn des verst. Johann Ottmar, abzulegen. Sie haben daher bezeugt, dass dieser von seinen vier Ahnherren her zum Helm und Schild geboren ist. Die Ablegung des erforderlichen Eides soll bis zur Erlangung seiner Volljährigkeit aufgeschoben werden.(= HStAD: F 28 Nr. 128 Bl. 15 – 15v)

Ein Johann Reinhard taucht aber in der Liste der minderjährigen Söhne, gleich nach den Tode Johann Ottmars, nicht auf:

1638 Mai 20: Heinrich Reinhard v. Buseck, auch als Vormünder der minderjährigen Söhne seines verst. Bruders Johann Ottmar, nämlich Johann Burkhard, Konrad Philipp und Rudolf Eberhard sowie die Gebr. Ulrich Eberhard und Hans Adam v. Buseck, bekunden: Landgraf Georg II. habe ihnen versprochen, ihnen diejenigen Lehen, die sie und ihr Vetter Georg Philipp v. Buseck, landgräflich-hessischer Obristlieutenant, bisher von dem Gräflichen Haus Nassau-Saarbrücken inne hatten, und die im Pfandamt Hüttenberg, in Gleiberg und im Amt Gießen belegen sind, gegen Entrichtung der schuldigen Gebühr zu überlassen. Sie erteilen hiermit ihrem gen. Vetter Georg Philipp v. Buseck Vollmacht, diese Lehen auf dem angesetzten Lehnstag vom 23. Mai alten Kalenders für sie zu empfangen. (= Urk. war HStAD, A 5 Nr. 45/14, nun HStAD B 14 Nr. 275)

Sollte 1640 ein Schreibfehler (oder Lesefehler Battenbergs) vorliegen und eigentlich Johann Burkhard gemeint sein? Zudem gibt es für Johann Burkhard keine Atteste seiner adeligen Abstammung.

Allerdings nennt der Vater in einer Geburtsniederschrift für Conrad Philipp diesen seinen dritten Sohn. Es müßte also einen Sohn zwischen Johanna Magdalena und Johann Burkhard gegeben haben. Eventuell ist dieser aber früh verstorben und taucht deswegen in späteren Urkunden nicht auf.


Quellen:

Literatur:


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