Moritz Amand Friedrich Christoph Constantin Carl v. Buseck
(PN 1129)

Familienübersicht auf Tafel Epp. d

Vater: Christian Adam Ludwig v. BuseckMutter: Roxane v. Thümel zu Thüngen
Geboren: 11. Februar 1798 1Gotha 1898, S. 128Getauft:
Verstorben: 5. Dezember 1855 in Linz 2KB Linz, Stadtpfarre – verstirbt an einem Schlagfluß, wohnte in der Bethlehemgasse Nr. 1358; Gotha 1898, S. 128Bestattet:
o-o 1820 Johanne Auguste Dietz aus Pirna 3SStAD Bestand 11328 Nr. 1101
Eheschließung: 17. Mai 1836 in Dresden 4KB Dresden, Hofkirche
Ehepartner: Auguste Luise v. Bodenhausen a. d. H. Radis 5KB Dresden, Hofkirche Heiratseintrag – ist ihr Vater Burchard v. Bodenhausen, Rittergutsbesitzer – in den Taufeinträgen 1833 und 1836 wird sie als „protestantisch“ bezeichnet. KB Dresden-Neustadt

Zur Person:

Religion: katholisch

Belege:

(1808 -) 1821-1824
Schriftwechsel zu einem Rechtsstreit vor dem königlich-bayerischen Kreis- und Stadtgericht Bamberg zwischen Roxana Freifrau v. Buseck zu Thüngen, Witwe des Christian v. Buseck, namens ihres Sohnes Obrist Moritz v. Buseck, mit dem königlich-sächsischen Obristlieutenant Amand v. Buseck, um die Einkünfte (Revenuen) des Moritz v. Buseck von der Ganerbschaft Buseckertal
HStAD F 28 Nr. 169

1817, August 12 Fulda
Kurfürst Wilhelm I., souveräner Landgraf v. Hessen, Großherzog zu Fulda etc, bekundet: Er hat als Nachfolger des Prinzen v. Oranien-Nassau zu Fulda im Großherzogtum Fulda und aufgrund eines in Ausführung des Kongresses zu Wien mit dem König von Preußen abgeschlossenen Staatsvertrags von 1815 Oktober 1 nach Ableben des Christoph Franz v. Buseck, Fürstbischofs v. Bamberg, des kurmainzischen Generals Leopold Christoph v. Buseck, der Gebrüder Friedrich, Christian und Christoph v. Buseck nunmehr dem Amand v. Buseck, dem Karl Heinrich v. Buseck, der Roxana v. Buseck geb. v. Thümmel, als Vormünderin ihres minderjährigen Sohnes Moritz v. Buseck, der Karolina v. Buseck geb. v. Bodeck d’Elgau und dem Lothar Franz v. Fechenbach, [beiden] als den Vormündern der minderjährigen Söhne des verstorbenen Leopold Christoph Freiherrn v. Buseck, namentlich Christoph Franz, Friedrich Karl Joseph und Karl Theodor v. Buseck, diejenigen Güter und Rechte, die durch das Ableben der Dorothea Sophia v. Boxberg, geb. [v. ] Zastrow, an das Hochstift Fulda heimgefallen sind, und wie sie von seinem Amtsvorgänger [gem. Urkunde von 1746 Oktober 10, Nr. 563] dem verstorbenen Ernst Johann Philipp Hartmann Freiherrn v. Buseck übertragen worden sind, verliehen, wie sie im einzelnen nach Ausweis eines Lehnsverzeichnisses von 1673 beschrieben werden.
HStAD B 14 Nr. 177 

1820 Oktober 10, Bamberg
Christoph Freiherr v. Buseck, der Obrist und Kämmerer Amand v. Buseck, sodann Roxana Freifrau v. Buseck geb. Freiin v. Thümmel, als Mutter und Vormünderin ihres Sohnes Moritz v. Buseck, königlich-sächsischer Lieutenant, Karoline Freifrau v. Buseck, geb. v. Bodeck d’Elgau, als Vormünderin ihrer beiden Söhne, und Lothar Franz Freiherr v. Fechenbach als Vormünder der noch minderjährigen Freiherren Friedrich Karl Joseph und Karl Theodor v. Buseck, bekunden: Sie haben dem Generalmajor Karl Heinrich Freiherr v. Buseck als dem Ältesten und Lehnsträger Vollmacht erteilt, vom Fürstlich-Solmsischen Lehnshof das Lehen Rödgen zu empfangen.
HStAD in F 28 Nr. 42 Bl. 117 – 118

1821-1836
Dotations- und Alimentenklage von Johanna Auguste Dietz in Pirna gegen den Sousleutnant Moritz von Buseck von der Leib-Kürassier-Garde
SStAD Bestand 11328 Nr. 1101

(1825-) 1850-1853
Rechtsstreit des Großherzoglichen Premierlieutenants Moritz v. Buseck, vertreten durch seine Mutter Freifrau Rosana v. Buseck zu Thüngen, vor dem Hofgericht in Gießen gegen die Ganerbschaft Buseckertal um Aufnahme in die Ganerbschaft sowie Nachzahlung der ganerbschaftlichen Revenuen.
HStAD F 28 Nr. 171

1830 November 12, Fulda
Kurfürst Wilhelm II. v. Hessen bekundet für das Großherzogtum Fulda: Nach Ableben des königlich-bayerischen Generalmajors und Kämmerers Karl Heinrich v. Buseck hat er seinem Obristen Amand v. Buseck, dem königlich-sächsischen Rittmeister Moritz v. Buseck, sowie den volljährigen Söhnen des verstorbenen Generals Leopold Christoph v. Buseck, namentlich Christoph Franz v. Buseck, österreichischer Kämmerer, und Friedrich Karl v. Buseck, Ritter des St. Georgsordens, diejenigen Güter und Gerechtigkeiten zu Heringen u.a., die durch das Ableben der Dorothea Sophia v. Boxberg geb. v. Zastrow dem Fürstentum Fulda heimgefallen waren, zu einem Mannlehen verliehen.
HStAD B 14 Nr. 332

1835 April 4 (/7)
Busecker Tal: Vollmacht des Rittmeisters im königlich sächsichem Gardereiterregiment Moritz v. Buseck (Siegel) zu Dresden
HStAD A 10 Nr. 27 f

1839 Februar 11, Darmstadt
Großherzog Ludwig II. v. Hessen und bei Rhein bekundet: Nach Ableben des Freiherrn Karl Heinrich v. Buseck als dem Ältesten des Geschlechts und auch nach dem Ableben seines Vaters Großherzog Ludewig I. hat er den Freiherren Amand Philipp Joseph v. Buseck, dem Sohn des verstorbenen Johann Philipp Konstantin Joseph Mathias v. Buseck, als dem Familienältesten und Lehnsträger, zugleich für dessen Vettern, namentlich Moritz Amand Friedrich Christoph Konstantin Karl, Sohn des verstorbenen Christian Adam Ludwig v. Buseck, Christoph Franz Amand Karl Johann Nepomuk Nikolaus, Friedrich Karl Joseph Anton Thekla und Karl Theodor Philipp Kilian, Söhne des verstorbenen Leopold Christoph Philipp Friedrich Ludwig Freiherr v. Buseck, einen vierten Teil am großen Zehnten zu Großen-Linden, wie es bisher von Gesamthaus Nassau zu Lehen ging, zu einem Mannlehen verliehen.
HStAD B 14 Nr. 334

1839 Oktober 30 Dresden
Busecker Tal (Oberhessen): Genehmigung des Rittmeisters im königlich sächsischen Gardereiterregiment Moritz Freiherrn v. Buseck (Siegel)
HStAD A 10 Nr. 28 e,  Regest nach arcinsys.hessen.de 

1843-1844
Schreiben des Majors Moritz v. Buseck zu Dresden und anderer Mitglieder der Familie v. Buseck an den Hofgerichtsadvokaten und v. Buseckischen Syndikus Christian Karl Ludwig v. Buri zu Gießen über Einnahmen und Besoldungen
HStAD F 28 Nr. 386

1843 Oktober 6, Fulda
Friedrich Wilhelm, Kurprinz und Mitregent v. Hessen, bekundet für das Großherzogtum Fulda: Nach Ableben des Obristen Amand v. Buseck hat er dem Christoph Franz Amand Karl Johann Nikolaus v. Buseck, kaiserlich-königlich-Österreichischer Kämmerer, dem Friedrich Karl Joseph Theodor v. Buseck, Ritter des königlich-bayerischen St. Georgsordens, dem Karl Theodor Kilian v. Buseck, Ritter des Malteserordens, dem Franz Ignaz Christoph v. Buseck, Major im kurhessischen Leibgarderegiment, dem Karl Heinrich v. Buseck, kaiserlich-königlich-österreichischer Rittmeister, dem Konstantin Lothar v. Buseck, österreichischer Hauptmann, und dem Moritz Amand Friedrich Christoph Konstantin Karl v. Buseck, königlich-sächsischer Rittmeister, diejenigen Güter und Gerechtigkeiten zu Heringen u.a., die nach dem Ableben der Dorothea Sophia v. Boxberg geb. v. Zastrow dem Großherzogtum Fulda heimgefallen waren, und wie sie im einzelnen aufgezählt werden.
HStAD B 14 Nr. 331

1843 Oktober 6, Fulda
Friedrich Wilhelm, Kurprinz und Mitregent v. Hessen, bekundet für das Großherzogtum Fulda: Nach Ableben des Obristen Amand v. Buseck hat er dem Christoph Franz Amand Karl Johann Nikolaus v. Buseck, kaiserlich-königlich-Österreichischer Kämmerer, dem Friedrich Karl Joseph Theodor v. Buseck, Ritter des königlich-bayerischen St. Georgsordens, dem Karl Theodor Kilian v. Buseck, Ritter des Malteserordens, dem Franz Ignaz Christoph v. Buseck, Major im kurhessischen Leibgarderegiment, dem Karl Heinrich v. Buseck, kaiserlich-königlich-österreichischer Rittmeister, dem Konstantin Lothar v. Buseck, österreichischer Hauptmann, und dem Moritz Amand Friedrich Christoph Konstantin Karl v. Buseck, königlich-sächsischer Rittmeister, diejenigen Güter und Gerechtigkeiten zu Heringen u.a., die nach dem Ableben der Dorothea Sophia v. Boxberg geb. v. Zastrow dem Großherzogtum Fulda heimgefallen waren, und wie sie im einzelnen aufgezählt werden.
HStAD B 14 Nr. 363

1850-1855
Unterstützung von Mitgliedern der Familie v. Buseck aus dem Ritterschaftlichen Kaufunger Stiftsfonds, insbesondere Marie v. Müller, Tochter des Obristlieutenants Moritz v. Buseck zu Dresden
HStAD F 28 Nr. 296


Quellen:
HStAD = Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
SStAD = Sächsisches Staatsarchiv Dresden
arcinsys.hessen.de 

Literatur:
Gothaisches Genealogisches Handbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1857, Gotha
Gothaisches Genealogisches Handbuch der freiherrlichen Häuser 1898, Gotha
Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels Bd. VI, Neustadt an der Aisch/Mittelfranken 1957


  • 1
    Gotha 1898, S. 128
  • 2
    KB Linz, Stadtpfarre – verstirbt an einem Schlagfluß, wohnte in der Bethlehemgasse Nr. 1358; Gotha 1898, S. 128
  • 3
    SStAD Bestand 11328 Nr. 1101
  • 4
    KB Dresden, Hofkirche
  • 5
    KB Dresden, Hofkirche Heiratseintrag – ist ihr Vater Burchard v. Bodenhausen, Rittergutsbesitzer – in den Taufeinträgen 1833 und 1836 wird sie als „protestantisch“ bezeichnet. KB Dresden-Neustadt
  • 6
    Der Junge ist an einer Neugeborenen Augenentzündung erblindet. Die Mutter strengte eine Alimentationsklage an. Moritz v. Buseck bestreitet die Vaterschaft. Im September 1821 kommt es zu einem Vergleich. Nach Zahlung des v. Buseck erklärt die Mutter, er sei von weiteren Ansprüchen frei. Moritz v. Buseck besteht darauf, dass das Kind nicht seinen Namen führt. Auf diesen Vergleich beruft v. Buseck sich, als die Mutter 1836 erneut Gelder fordert. Der Knabe lebte zu diesem Zeitpunkt noch. – SStAD Bestand 11328 Nr. 1101
  • 7
    Sammlung Dresden, Kirchliche Wochenzettel, im Alter von 50 Jahren, ehemaliger Zeitungsträger, stirbt an Tuberkulose
  • 8
    Laut Sterbeeintrag Standesamt Leuben – Nr. 39 von 1910; lt. Gotha 1957 S. 177 geboren am 3.3.1827 in Dresden – wurde dort in den Kirchenbüchern nicht gefunden.
  • 9
    KB Dresden Neustadt-Dreikönigskirche (ev)
  • 10
    Laut Sterbeeintrag Standesamt Leuben Nr. 39 von 1910; lt. Gotha 1957 S. 177 gestorben in Laubengast – gehört zu Leuben
  • 11
    Standesamt Dresden I, Sterbeeintrag Nr. 88/1882
  • 12
    Standesamt Dresden I, Sterbeeintrag Nr. 88/1882
  • 13
    Gotha 1857, S. 105; Gotha 1898, S. 128; Gotha 1957, S. 177 – hier der Hinweis auf die Geburt in Dresden. Dort weder in den evangelischen, noch katholischen Kirchenbüchern fündig geworden.
  • 14
    + Datum Gotha 1957 S. 177; Gotha 1898, S. 128; 1865 Das Kloster wurde 1865 an der Stelle der heutigen Alejní-Straße in Teplice gegründet und diente als Pension für Mädchen aus besseren Familien.
  • 15
    KB Dresden-Neustadt; Gotha 1857, S. 105; Gotha 1898, S. 128
  • 16
    Gotha 1957 S. 177
  • 17
    KB Dresden-Neustadt, 5. Kind erster Ehe; Gotha 1857, S. 105 – fehlt Gotha 1898
  • 18
    Gotha 1957 S. 177
  • 19
    KB Dresden-Neustadt, 5. Kind erster Ehe; Gotha 1857, S. 105 – fehlt Gotha 1898
  • 20
    Gotha 1957 S. 177
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