Eckard v. Buseck
(PN 1176)

Familienübersicht auf Tafel ?

Vater: NNMutter:
Geboren: Getauft:
erwähnt:
Verstorben: Bestattet:
Eheschließung:
Ehepartner:

Zur Person:

Es lässt sich nicht trennen ob die Urkunden sich auf diesen Eckard v. Buseck, oder einem aus der Familie Rüßer gehören.
Ritter;

Belege:

1332, (Sept. 7)
Ego Cunradus, gener quondam Hildegundis opilionissae, colonae dominorum in Arnesburg, recognosco, quod a monasterio ibidem bona sua, videlicet curiam et mansos in Seltersse prope Gizzen, jure colonario recepi. Recognoscimus quoque, quod Gerhardus et Wernherus fratres, sororii Cunradi praedicti, constituti in praesentia Craftonis de Rodinhusen et Eckehardi de Buchesecke, militum, Hartmudi de Clettenberg et Gilberti de Witirshusen, armigerorum, item Gerlaci et Erwini fratrum, scabinorum in Gyzzen, et quamplurium aliorum fidedignorum, renunciaverunt omni juri et actioni, quam habuerunt, in bonis praedictis.
Dat. a. d. M.CCC.XXXII, in vig. nativ. virg. glor.
Das Siegel der Stadt Gießen fehlt
Druck: Baur, Arnsburger Urkundenbuch Nr. 634

1337, Juni 16
Heinrich gen. Aldenstrud und seine Ehefrau Alheid, Bürger zu Giesßen verspflichten sich, dem Stift Wetzlar  aus den ihnen verliehenen Gütern zu Wiegandshausen, woraus dem Stift bereits 2 Ml. Korn jährlich fielen, eine Pacht von 1 ½ Ml. reines, unvermischtes Korn zu entrichten. – Zeugen: Eckard v. Buseck, Ritter, Gilbert v. Weitershausen, Edelknecht, Burgmannen, Erwin und Heinrich Steynbecher, Schöffen zu Gießen
D. 1337, in crastino Viti et Modesti. – Siegler: die Stadt Gießen
craftino Scorum Viti & Modesti, queis Henricus de Aldenstrut & Adelheida conjuges, oppidani in Giesen, recognoscunt, quod Capitulum Wezlariense bona sua in Wigandishusen ipsis locaverit jure in hereditario. Testes adhibiti memorantur Eckhardus de Buseck miles & Gilbertus de Weitershausen armiger, Castrenses: Erwinus & Henricus Steinbecher, Scabini dicti Oppidi Giesen.
Ausf. Perg. vormals im Gräflich Schwerinischen Archiv zu Friedelhausen, beim Luftangriff auf Darmstadt am 11. Nov. 1944 im HStAD vernichtet.
Regest: von Staatsarchivdirektor Dr. Heinrich Reimer im Findbuch der Friedelhäuser Urkk. von 1922 im HStAM mit Vermerk: Sg. fehlt
Druck eines Regest: (lateinisch) Gudenus, Codex diplomaticus … V; (deutsch) Struck, Marienstift zu Wetzlar Nr. 1220


1338, Febr. 26
Die Eheleute Cunze Karpe und Katherine zu Langingunse anerkennen ihre Pflicht zur Zahlung eines ewigen Pachtzinses von 15 Malter Korn und 4 Malter Weizen Wetzlarer Maß, 4 Gänsen, 4 Hühnern, 1 Fastnachtshuhn jährlich zwischen den zweien „hoczyden unser vrouwen sente Marien, so man pechte plyget zu gebene,“ an Dechant und Kapitel des Stiftes Wetzlar aus dem Stadelhofe und dem Gut zu Langgöns, die das Stift von Conrad Kolbindensele Ritter von Beldersheym gekauft und an die Ausasteller verliehen hat. …
Zeugen: die Ritter Eckehard Slune und Eckehard v. Buchesecke, die Gießener Schöffen Erwin und Henkle Steybechere.  — Sieg. Stadt Gießen
Ausf.: Perg. Das Siegel hängt an. Rückvermerk (14./15. Jh.) presencarium.
HHStAW Abt. 90 Nr. 50
Druck: UB Wz II Nr. 443


1339, April 26
Kraft v. Weitershausen, Wäppner, und seine Ehefrau Elisabeth verkaufen mit Einwilligung ihrer Schwester und Schwägerin Pauline dem Wipracht, Sohn des Giso von Biedenkopf, und seinen erben ihr Gut zu Weiershausen. Pauline verzichtet auf alle Rechte an dem Gut. — Siegler: Kraft v. Weitershausen und Ritter Eckart v. Buseck
Dat. a.d. 1339, in crastino Marci ewangeliste.
A.         Ausf. Perg. – Depos. Univ. Kugelherren  — Rückv. (Mitte 14. Jh.): C Item littera
abrenunciacionis bonorum in Wigershusen etc.; item de bonis huius littere dabunt annuatim 24 solidos d. et 4 aucas et 4 pullos carnispriviales; item ex parte domine Kolin dabunt de eadem (!) 30 d. et 3 hll. et dimidiam aucam et dimidium pullum carnisprivialem. – 2 Sg. abh. 1. RundSg. Kraft v. Weitershausen, 2,6 cm, im Schild zwei Balken schräg rechts, linke obere Ecke schraffiert, + S’ CRAFTON’ DE WIT’SHVSI, 2. RundSg. Eckarts v. Buseck, 3,1 cm, im Schild Widderkopf, + S’ ECKEHARDI MILIT DE BVCHESEC.
C.         Abschr., Mitte 17. Jh. – Univ. A. Gießen, Kopialbuch, Bl. 225 f.
Regest: Kugelherren Nr. 122

1341, Juni 23
Conrad v. Kinzebach, Wepener, Johanns Sohn verkauft mit Zustimmung seiner  Brüder Gerhardt und Richolf dem Erwin Knobloch, Bürger zu Gießen seinen Teil  der Güter, die er von der Herrschaft Merenberg, von Johann v. Nassau zu Lehenhat, gelegen vor Gießen in der Aue um 129 Mark Pfennige. Zeugen u.a.: Herr Eckart v. Buseck, Gerhard v. Kinzebach der vorgen. Ritter; Eckart v. Buseck, wepener
HStAD A 3 Gießen
Druck: Baur, Hess. Urk. I Nr. 791


1345, April 25
Ritter Eckart v. Buseck, Zeuge in einem Gütertausch des Johann Crig mit den Brüdern von Wolfskehl
lt. Schreiben von 1916 HHStAW

1346, Mai 7
Alten-Buseck: Frederich bey dem Steine Rinderweg genannt bekennt, dass alle die Äcker, die Wiesen, die Habe, die Garten, die sein und Jutta, seiner ehelichen Hausfrau waren die zu Altenbuchesecke gelegen sind in dem Dorf und auswendig des Dorfes, dass die nun sin alle des Klosters und des Konventes des Stiftes Sankt Augustinus zu Zella, also dass eris haben sol als lange als er gelebet und solen alle Jahr geben eine halbe Mark pennige zu Zins auf St. Martinstag. Dyt sint die Äcker und Wiesen fünf Morgen an dem Bruche anderwerbe an dem Heynerpade ein halb Morgen, an den Wingarten firmorgen, an der Voxrode drei Morgen Wiesen dabei ein halb Morgen Wasen. In der Mundäcker ein halb Morgen an der Voxroder Wege zween Morgen Wasen oberwendig des Voxroder Weges ein Morgen der spi …. Morgen Molen bonnez stitzke anderthalb Morgen ein Morgen an der Ruden zwischen Hecken ein halb Morgen an dem Floße, ein halb Morgen Wasen an dem Rudirwege den Baumgarten. Rindirwigis mit dem Husfar dem Dorf und dem halben Hof …. er ytzunt ine syzzet und wohnt. Auf dem Transfix stehet noch ein ander Haus in dem vorgenannten Baumgarten, das beheym machte. Das höret auch zu diesen vorgenannten Gütern der Jungfrauen das ihr ist
 Zeugen: u.a. Eck. v. Buseck, Huser, … Ritter; … Erwin Hn. Senands Sohn Edelknecht,; Sg.: u.a. Ritter Huser (Schild: Widderkopf in Sicht)
HStAD A 3 Nr. 7/7
Druck: Baur, HUB I Nr. 836
unv. Reg.: UB Gießen Nr. 110


1349 Dezember 7
Gottfried von Wolfskehl (Wlfiskelin) bekundet, mit dem Kloster Hachborn (Hacheburne) wegen aller Ansprüche, die Ida von Hachborn und ihre Tochter Ymelud und ihre Kinder und er selbst erhoben hatten, gesühnt worden zu sein.
Zeugen: Bernhard von Göns (Guonse), Eckhard von Buseck (Buchesecke), Ritter; Johann Linse, ein Thäler (deler) zu Vetzberg (Foittesberg), Hermann Grosse, Grebe zu Ebsdorf (Ebistorf).
Siegler: Aussteller
HStAM Best. Urk 25 Nr. 62; Regest nach arcinsys.hessen.de

1350, Juli 4
Ich Andreas Store ein Edelknecht und Hille von Burkhardsfelden „eyn myn arm“ Frau und Dyderich ihr Sohn erkennen, das wir gesühnet und gerichtet sind mit dem Kloster Arnsburg  wegen der Sache als Bruder Werner den vorg. Dyderich gestochen und geschlagen hat. – Zeugen: Erwin ein Schöffe zum Giezen und Gerlach von Buseck, Conrad Hornsberg und Eckart „in deme habe“.
Siegelt: Eckhart v. Buseck
Regest: AUB Nr. 765

1352, Aug. 1
Ritter Eckart v. Buseck vergleicht sich mit dem Kloster Marienborn wegen einer Korngülte von 2 Malter Korn zu Bergheim, die seiner Tochter Hildegard zu Witwenrecht gehörten, dahin, dass ihm das Kloster gegen Überlassung der Korngülte 6 Gulden geben solle.
Abschrift:  Archiv Büdingen Nr. 703 [5125]; Papier; Archiv Büdingen, Marienborner Kopiar, B. 97 – 97v.
Regest: Simon III, S. 150 Nr. 149 (mit Aug. 2); Isenburger Urk. Nr. 564

1354, Juni 16
Ritter Eckart v. Buseck, Ritter Wenzel v. Trohe, Demar, Helfrich v. Trohe, Friedrich, Herman v. Buseck, Gebrüder, Brendeln und Rosze Weppner und Richter zu Buseck bekennen, dass sie gehört und gesehen haben, dass die Schöffen des Gerichts zu Buseck geurteilt haben, dass die Gemeinde des Dorfes Burkhardsfelden kein Recht hätten an dem Gut des Klosters Arnsburg etc.
Datum: in die Aurei et Justinae
Regest: Scriba IV Nr. 4264; Baur AUB Nr. 818 ????

1357 März 29
Ritter Hermann Huser v. Buseck, die Wäppner Friedrich, Hermann und Eckhard, die Söhne von Hermanns Bruder, Ritter Eckhard v. Buseck, Eckhard Ruser und Heinrich Ruser, Ganerben v. Buseck, die Gebr. Hartmann und Johann v. Buseck, die Gebr. Erwin und Johann v. Buseck, Wäppner Johann Mönch v. Buseck, Ritter Wenzel v. Trohe, die Gebr. Heinrich und Helfrich sowie Gebr. Johann und Hermann v. Trohe, deren Brudersohn Erwin, Damar v. Trohe, Ruprecht v. Trohe, die Gebr. Hermann, Gerlach und Johann v. Trohe sowie der Wäppner Hartmann v. Trohe, (alle) gemeine Ganerben und Richter im Gericht des Buseckertales, bekunden: Sie haben aus ihrer Mitte Ritter Wenzel v. Trohe, Erwin v. Trohe, Johann Mönch v. Buseck und den Wäppner Johann v. Buseck, den Bruder Erwins, als Vierer bestellt, die in näher beschriebener Weise administrative und gerichtliche Aufgaben erhalten. Insbesondere soll ihnen die Einnahme der von den Dorfschaften des Buseckertales zu erhebenden Geld- und Hafergülten obliegen. Im Falle des Todes eines von ihnen soll nach einem bestimmten Verfahren eine Ersatzwahl stattfinden (Burgfriedens-Satzung)
Siegler: Aussteller
Datum: feria quarta proxima post Annunciacionis beatissime virginis Marie
HStAD B 14 Nr. 4; Abschrift in: HStAD A 3 Nr. 59/13 = B 14 Nr. 251; Regest nach arcinsys.hessen.de


Quellen:

Literatur:


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