Johann Friedrich Ludwig Wilhelm v. Buseck
(PN 2003)

Familienübersicht auf Tafel 2 c

Vater: Wilhelm Philipp Ludwig v. BuseckMutter: Maria Friederica v. Schwalbach
Geboren: 16. Oktober 1711 in Münchholzhausen?Getauft:
erwähnt: von 1724
Verstorben: vor 1729?Bestattet: 12. Oktober 1730
Eheschließung:
Ehepartner:
Kinder:
Name

Geboren

Verstorben / erwähnt

Zur Person:

Fähnrich unter Hessen-Kassel 1HHStAW Abt. 121 Akten Nr. 24

Belege:

1711, Oktober 16
Der 23. März 1709 ist ein Festtag. Die Tochter des Schwalbacher Lehnsherren Maria Friederica, heiratet den Hauptmann Philippus Ludwig von Buseck, genannt Brand. Alle Dorfbewohner erschienen im Festtagsgewand auf dem Hof des Brautvaters, denn alle waren eingeladen und es wurde ein großes Fest gefeiert.
Das junge Glück aber sollte nicht lange währen, denn schon am 13. Oktober 1711 wurde der Frau die Trauernachricht überbracht, daß ihr Gemahl in Flandern an einem hitzigen Fieber verstorben sei. Frau von Buseck, die hochschwanger war, geriet infolge des Schreckens am 16. Oktober ins Kindbett und gebar einen Sohn.
Snider, S. 104 – wohl nach Franz Ewert: Münchholzhausen und die Herren von Schwalbach, in Heimat im Bild, Oberhessische Zeitung Mai 1975

1724, September 5
Johann Friedrich Ludwig Wilhelm v. Buseck gen. Brand, Sohn des Wilhelm Philipp Ludwig schwört auf die Ganerbschaft des Busecker Tales.
HStAD F 28 Nr. 103

in dieser Auflistung der Ganerben wird er nicht mehr genannt:
1729 August 12, Großen-Buseck
Die Vierer und Ganerben des Buseckertals,namentlich Wilhelm Moritz Mönch v. Buseck, der Fuldaer Dekan Amand v. Buseck, auch namens seiner Brüder Johann Christoph und Christian Ludwig, sodann Friedrich Ludwig Mönch v. Buseck, Georg Ludwig Brand v. Buseck, Friedrich Moritz Brand v. Buseck, Johann Reinhard Brand v. Buseck, Johann Eitel Brand v. Buseck, Ernst Johann Philipp Hartmann v. Buseck, Georg Wilhelm v. Buseck und Johann Moritz v. Buseck, bekunden: Sie haben sich zur Erhaltung ihres Burgfriedens von 1602 [Dezember 6] miteinander verglichen. In elf Artikeln werden unter Protest gegen die Eingriffe der Landgrafen v. Hessen-Darmstadt die Kompetenz der Pfarrer und Schulmeister im Buseckertal, der Gebrauch des ganerbschaftlichen Siegels, die Kompetenz der Gerichtsschreiber und des Schöffengerichts, die Angelegenheiten der Landmiliz, des gemeinschaftlichen Archivs, die Zusammenkünfte der Vierer und die Einhaltung der Burgfrieden geregelt.
HStAD F 28 Nr. 38
Regest nach arcinsys.hessen.de


Quellen:

Literatur:
Maria Gertrude Therese Snider: Meine Schwalbach Sammlung 795-1998, Selbstverlag


  • 1
    HHStAW Abt. 121 Akten Nr. 24
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