Jost Reinhard v. Buseck
(PN 2020)

Familienübersicht auf Tafel 2 b

Vater: Hermann Otto v. BuseckMutter: Juliane v. Rodenstein
Geboren: Getauft:
erwähnt: von 1625 bis 1638
Verstorben: Bestattet:
Eheschließung:
Ehepartner:
Kinder:
Name

Geboren

Verstorben / erwähnt

Zur Person:

Ist 1625 noch minderjährig.
Nach Warlich 1Dr. Bernd Warlich: Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten, Buseck, Johann Reinhard von; auf 30jaehrigerkrieg.de (abgerufen am 28. Febr. 2012) war Johann Reinhard v. Buseck kaiserlicher Obristleutnant in der Schlacht bei Hessisch-Oldendorf am 8. Juli 1633. Dabei geriet er in Gefangenschaft.
1634/35 war er lt. Warlich Obristwachtmeister im Regiment Haxthausen.
Im September 1635 soll er von Anselm Kasimir von Mainz dem Melchior v. Hatzfeldt als Nachfolger für den verstorbenen Obristen Karl Friedrich Waldecker vom Kempt empfohlen worden sein. Johann Reinhard trat im November dieses Jahres die Nachfolge an.

Belege:

1625 Mai 9, Alten-Buseck
Die Gevettern Kaspar Philipp und Johann Ottmar v. Buseck bekunden: Ihre Base, die Witwe Juliane [Brand] v. Buseck, hat sie gebeten, ihren und ihres verstorbenen Mannes Hermann Otto Brand v. Buseck, Söhnen, namentlich Hermann Otto und Jost Reinhard [Brand] v. Buseck, die adelige Herkunft zur Aufnahme in die Ganerbschaft Buseckertal zu bestätigen. Sie bezeugen daher eidlich, dass die beiden Probanden von Seiten Ihres Vaters edel und zum Helm und Schild geboren sind. Die Beeidigung der Burgfriedensbriefe ist bis auf Erlangung ihrer Volljährigkeit verschoben worden.
Abschrift in HStAD F 28 Nr. 127 Bl. 1 – 1v

1627 August 8, Nidda
Landgraf Georg II. v. Hessen bekundet: Er hat den Gebrüder Otto Hermann, Jost Reinhard, Burkhard und Konrad v. Buseck, den Söhnen des verstorbenen Otto Hermann v. Buseck, die Burg zu Alten-Buseck samt genanntem Zubehör zu Beuern, wie es ihre Urgroßväter Gilbrecht und Philipp v. Buseck nach Absterben von Eckhard und Johann Brand v. Buseck zu Lehen innehatten, zu einem Mannlehen verliehen.
inseriert in HStAD B 14 Nr. 274

1627 August 8, Nidda
Hermann Raphael v. Nordeck zur Rabenau und Johann Ottmar v. Buseck bekunden: Landgraf Georg II. hat ihnen als den Vormündern der nachgelassenen Söhne des Otto Hermann v. Buseck, namentlich Hermann Otto, Jost Reinhard, [Johann] Burkhard und [Georg] Konrad v. Buseck, die Burg zu Alten-Buseck samt zugehörigen Gütern und Rechten zu Beuern gem. inseriertem Lehnsbrief gleichen Datums zu einem Mannlehen verliehen. Dafür haben sie den Lehnseid geleistet.
HStAD B 14 Nr. 274, war A 5 Nr. 45/13

1630
Im Dorfbuch heißt es: Hermann Otto von Buseck, Jost Reinhard, Johann Burkhard und Georg Curth von Buseck, Hermann Otto des ältern s. Söhne sind unverheiratet.
HStAD E 12 Nr. 25/1

1638 Mai 22, Festung Gießen
Landgraf Georg II. v. Hessen bekundet: Nachdem der Kaiser [Ferdinand II., für den Reichshofrat] ihm gegen Entrichtung des Pfandschillings das bisher nassau-saarbrückensche Amtes Gleiberg mit dem dazuzu gehörigen halben Anteil am Hüttenberg überlassen hat, hat er dem Hermann Raphael v. Nordeck zur Rabenau als dem Vormünder der Gebrüder Hermann, Otto, Jost Reinhard, Johann Burkhard und Georg Konrad v. Buseck, den minderjährigen Söhnen des verstorbenen Hermann Otto v. Buseck, eine Gülte von 18 Turnos aus der Kellerei Gleiberg, den Zehnten zu Heuchelheim, wie ihn vorher Friedrich v. Buseck innehatte sowie gen. Güter zu Cleeberg zu einem Mannlehen verliehen habe.
inseriert in HStAD B 14 Nr. 277

1638 Mai 22
Heinrich Wagenbach, adeliger Gerichtsschreiber des Buseckertals, bekundet: Landgraf Georg II. v. Hessen hat ihm als Bevollmächtigten des Hermann Raphael v. Nordeck zur Rabenau, dieser als Vormünder der Gebrüder Jost Reinhard, Johann Burkhard und Georg Konrad v. Buseck, der Söhne des verstorbenen Hermann Otto v. Buseck, gemäß inseriertem Lehnsbrief gleichen Datums gen. Lehen zu Gleiberg, Heuchelheim und Cleeberg zu einem Mannlehen verliehen. Dafür hat er den Lehnseid geleistet.
HStAD B 14 Nr. 277, war A 5 Nr. 45/16


Quellen:

Literatur:


  • 1
    Dr. Bernd Warlich: Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten, Buseck, Johann Reinhard von; auf 30jaehrigerkrieg.de (abgerufen am 28. Febr. 2012)
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