Jacob Salwechter
(PN 20501)

Einordnung s.Tafel 4 ba

Vater: Mutter:
Geboren: Getauft:
erwähnt:
Verstorben: nach 28. Februar 1560 vor 1565Bestattet:
Eheschließung: I. oo
Ehepartner: Elisabeth Holtzapfel (gest. 12. September 1553)

Eheschließung: II. oo vor 1555

Ehepartner: Anna v. Buseck gen. Münch
Kinder:
Name

Geboren

Verstorben / erwähnt

Zur Person:

1HStAM Marburger Ortssippenbuch Nr. 27648  und 27650, Bd. 18 Seite 62 Salwechter, Jacob Licentiat, Dr. jur. Hofrichter, Prokurator, auch Schöffe in Marburg
1533: Gesandter der hess. Stände am Reichskammergericht in Speyer. – Pachtet von Herman zum Schwan den Schwanhof für 20 fl. und das Haus zum Schwan Barfüßerstr. für 8 fl.
1534: Licentiat, zahlt Bürgergeld.
1538: Hofrichter und Procurator.
22.05.1539 siegelt als Schöffe.
1.12.1540: erhält 2 Gärten von dem vor dem Barfüßertor als Erblehen.
31.12.1546: Dr. jur.
23.05.1547: Nachlaßverwalter des Johann Ort
1555: klagt gegen Philipp Rode wegen vorenthaltung des Anwaltgehalts.
1555/1558: klagt f. seine zweite Frau Anna gegen die Vormünder der Tochter des Caspar v. Dalwigk aus dessen erster Ehe wegen 750 Rthlr Leibzuchtrente
1559: desgl. gegen Hartmann von Buchsack für 3 Jahre, jährlich 10 fl
1562: Witwe und Erben werden von der Witwe des Hermann Schwan, bzw. des Caspar Kirchhof wg. 64 Rtlr. rückständige Miete verklagt.
1570: die Erben zahlen Geschoß.

Belege:

1533, Juli – September
Akten des Kanzlers Feige bezw. des hessischen Gesandten Jakob Salwechter: Instruktion. Rekusationslibell im Entwurf. Form der Rekusation. Verzeichnis der am Reichskammergericht schwebenden Prozesse. Niederschrift der Antwort der Kammerrichter. Erklärung der Bundesgesandten. Deren Bericht
HStAM Best. 3 Nr. 318; Regest nach arcinsys.hessen.de

1534 Januar, Februar
Zweite Gesandtschaft des Schmalkaldischen Bundes nach Speyer, um die Rekusation auszusprechen. Die Beschwerung des Markgrafen Georg von Brandenburg. Befehl, das Kammergericht überhaupt und nicht nur in Religionssachen zu rekusieren, gegenteiliger Auftrag der Gesandten der Städte. Bedenken Salwechters. Meinungsverschiedenheiten der Gesandten wegen der Schiedsrichter. Zehrungskosten. Neue Zeitungen. Besoldung der Prokuratoren. Befehl an die Gesandten, in Gemeinschaft mit den kursächsischen vorzugehen. Nichtannahme der Rekusation, Ermutigung der substituierten Prokuratoren Hierter und Helfmann, die sich weigern, die Rekusation zu wiederholen. Grimm des Kammergerichts gegen diese nach der Abreise der Bundesgesandten, Hierters Flucht nach seiner Heimat Reutlingen. Die Klage des Abts zu Haina gegen den Landgrafen und andere Kammergerichtssachen
HStAM Best. 3 Nr. 319; Regest nach arcinsys.hessen.de 

1555/1558
Jacob Salwächter klagt f. seine zweite Frau Anna gegen die Vormünder der Tochter des Caspar v. Dalwigk aus dessen erster Ehe wegen 750 Rthlr Leibzuchtrente
HStAM Best.: 257 Nr. S 18; Marburger Ortssippenbuch Nr. 27650

1556, Januar 6 (Heilige Dreikönigstag)
Hartman v. Buseck gen. Rüsser bestellt Jacob Salwächter zu seinem Advocaten
Memoriale S. 206 Nr. 172

1558-1559
Hans Schmidt ./. Tielmann Laide und Dr. Jakob Salwechter ./. Hartmann von Buseck gen. Russer: Bestallung
HStAD Best. E 12 Nr. 25/6; Regest nach arcinsys.hessen.de 

1566
Gesuch der Maria Helene, Witwe des Philipp von Lindau, um Freigabe eines von ihrem Stiefvater Dr. Jakob Salwächter ererbten Hauses in Marburg
HStAM 17 d Nr. von Lindau 2


Quellen:
arcinsys.hessen.de
HStAD = Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
HStAM = Hessisches Staatsarchiv Marburg

Literatur:
Memoriale


  • 1
    HStAM Marburger Ortssippenbuch Nr. 27648  und 27650, Bd. 18 Seite 62
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