Katharina N.N.
(PN 58)

Familienübersicht auf Tafel Bruchstücke ältere Linie 2a

Vater: Mutter:
Geboren: Getauft:
erwähnt: von 1377 bis 1400
Verstorben: Bestattet:
Eheschließung:
Ehepartner: Gernand v. Buseck
Kinder:
Name

Geboren

Verstorben / erwähnt

Zur Person:

Ritter

Belege:

1377, März 22/25
Burkhard v. Buseck, Gele, seine eheliche Hausfrau und Gernand v. Buseck, und Katharina, seine eheliche Hausfrau, bekennen, daß sie für die 140 fl., die Hartmann v. Lauberbach (als Mitgift) für Contzel, seine Hausfrau, ihre Schwester zustehen, 10 Malter Korngült auf ihren Hof zu Alten-Buseck gesetzt haben
Siegler: die Aussteller und – für die Frauen – Hermann und Eckhard v. Buseck (die Siegel sind abgeschnitten)
HStAD A 3 Nr. 7/10

1400, Juni 5
Ritter Gernand v. Buseck und seine Ehefrau Katharina bekunden: Sie haben zu ihrem und ihrer Eltern Seelenheil dem Abt und dem Konvent zu Arnsburg einen Acker zu Großen-Buseck zwischen dem Dorf und dem Schillingsborn am Burkhardsfelder Weg, fünf Ruten breit und 54 Ruten lang, mit näher umschriebenen Nutzungn übertragen und vor den Schöffen und dem Gericht zu Buseck aufgelassen. Sie sind dazu veranlaßt worden, weil sie ihre Burg zu Großen-Buseck auf dem Eigenland des Klosters errichtet hatten.
Zeugen: Gumpel Licher, Heinz Heyn und andere [ungenannte]
Siegler: Aussteller 1, auch für seine Ehefrau
Lindenstruth:
Ich Gernand von Buchsecke rittir unnd ich Katherina, syne eliche frauwe, erkennen uns … ummb solichen unßir ackir gelegen czu Groszen Buchsecke in dem Dreyse czuschen dem dorffe und dem Schillingisborne, der do stoszit mit dem nyddirsten ende uff den Burghartisfeldir weg unnd ist do selbes ses ruden breit unnd an dem andern ende, do he czuhet geyn dem Galgenberge, funff ruden breit unnd ist vyer unnd fyrczig ruden lang unnd beheldit andirthalben morgen unnd ist rechtlich eigen, daz wir den selben ackir .. dem apte unnd deme convente gemeynliche czu* Arnsburg … han gegeben unnd geben .. durch Got unsir unnd unser aldern sele czu* heile unnd czu* droste, darczu* uns auch sondirliche bewegit hat unsir burg czu* Groszen Buchsecke, dy wir uff der selben geistlichen herren rechtlich eygen gebuwet han, daz en galt jerlichs ses schillinge phennige, czwo gense, czwey hunre unnd eyn fasnacht hun, unnd han en dysen vorgeschreben ackir uffgelaszen vor den scheffen in dem gerychte czu Buchsecke, do he ynne gelegen ist, und han syn virczygen nach des landes gewonheid unnd sy darynne gesaszt unnd geweret in eigens gewirde, en den eigentliche unnd ewicliche czu behaben unnd czu* besiczen, alse dy scheffene do selbis wiseten, daz recht ist unnd macht hat. Bii dysen dingen sint gewest czu* geczuge dy bescheiden wiisen lude Gunpel Lychir, Heynczchin Heyn unnd andirs frommer lude genung. Czu orkonde .. han ich Gernand yrstgenant myn eigen ingesygel an dysen bryff du*n henken, darane auch mir Katherinen, syner elichen frauwen vorgenant, want ich eigens ingesygels nyt enhan, wole begnungit (!). Datum anno Domini millesimo quadringentesimo ipso die sancti Bonifacii episcopi et martiris.
HStAD A 3 Nr. 132/3
Druck: Lindenstruth, Urkunden, S. 197 Nr. 20


Quellen:

Literatur:
Wilhelm Lindenstruth, Der Streit um das Busecker Tal. Ein Beitrag zur Geschichte der Landeshoheit in Hessen, MOHG NF 19/1911


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